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01.09.2021

21. Frankfurter Gründerpreis – die Gewinnerinnen und Gewinner

Die Qualität des Frankfurter Gründerökosystems spiegelt sich in der Bandbreite der 33 Einreichungen wider. Wirtschaftsdezernent Markus Frank präsentiert die durch die Jury gekürten Siegerunternehmen.

Die Preisträgerinnen und Preisträger des Frankfurter Gründerpreises 2021. © Wirtschaftsförderung Frankfurt
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Mit dem 1. Platz hat die 17-köpfige Jury in diesem Jahr das Startup talking hands flipbooks UG ausgezeichnet. Die Gründerinnen Maria Möller und Laura Mohn haben mit ihrer innovativen Idee zur Vermittlung von Gebärdensprache durch Gebärden-Daumenkinos die Jury gänzlich überzeugt. Kommunikationsschwierigkeiten zwischen hörenden Kindern und Kindern mit beschränktem Hörvermögen werden auf eine spielerische Art und Weise abgebaut. Der erste Platz des Frankfurter Gründerpreises 2021 ist mit einem Preisgeld von 12.500 Euro dotiert.

Mit dem 2. Preis und mit einem Preisgeld von 10.000 Euro wurde die FRANKFURTER BRAUUNION GmbH mit Sven Weisbrich ausgezeichnet. Komplettiert wird das Team mit der Gastronomin Raffaela Schöbel und dem Gastronomen Simon Horn (beide Inhaber des MARGARETE Restaurants). Das erste Frankfurter Bier vom Gründungsteam heißt FXXXFXXXR HELLES und ist ein Bier von Frankfurtern für Frankfurter. Das Bier ist handwerklich gebraut und ohne Zusatzstoffe. Erfolgreich hat die FRANKFURTER BRAUUNION GmbH auch schon Partnerschaften mit Kiosken, Supermärkten, Getränkehändlern, Restaurants und Bars geschlossen.

Gleichauf überzeugten das Café Heimelig sowie die Kitabuli GmbH, weshalb beide mit dem 3. Preis und einem Preisgeld von jeweils 3.750 Euro ausgezeichnet wurden. Die Gründerin Tina Brückmann überzeugt mit ihrem generationsübergreifendem Gastronomiekonzept, welches Jung und Alt einbindet. Im Café Heimelig bereiten Rentnerinnen und Rentner Back- und Süßspeisen nach ihrer eigen traditionellen Rezeptur zu. Tradition und Werte werden genauso großgeschrieben wie der bewusste Einsatz aller Lebensmittel sowie die Nutzung von hochwertigen und gesunden Lebensmitteln. Die Gründerin Senada Dzogovic der Kitabuli GmbH beeindruckte die Jury mit einer zentralen Kita-Software für Elterninitiativen und freie Träger. Von der Kinder- und Personalverwaltung über die automatisierte Buchhaltung bis hin zu den Berichten und Auswertungen erleichtert die Software den Arbeitsalltag und schafft Zeit für die Arbeit mit Kindern. Softwareschulungen oder Fachtagungen zum Thema Prozessoptimierung in Kitas ergänzen das Spektrum an Angeboten. Mit Kitabuli werden neue digitale Gestaltungslösungen im Kitabetrieb aufgezeigt.

„Der Frankfurter Gründerpreis wird in diesem Jahr bereits zum 21. Mal verliehen. Dass sich 34 Unternehmen dieses Jahr für den Frankfurter Gründerpreis beworben haben, zeigt, wie viele tolle Menschen es in Frankfurt am Main gibt, die mit ihren Geschäftsmodellen und Ideen unsere Stadt bereichern. Alle ausgezeichneten Unternehmen stehen für eins: die Qualität des Gründerökosystems der Stadt Frankfurt am Main“, so Stadtrat Markus Frank.

Insgesamt haben sich seit Bestehen des Preises 646 Unternehmen mit ihren Geschäftsideen beworben. Die Jury zeigte mit der Auswahl der Preisträger in der Vergangenheit ein gutes Gespür. „Über 80 Prozent der 74 Preisträgerinnen und Preisträger, die bislang ausgezeichnet wurden, sind nach wie vor erfolgreich am Markt. Das zeigt, wie nachhaltig und solide die Geschäftsideen der Preisträgerinnen und Preisträger sind“, freut sich Geschäftsführer Oliver Schwebel.

Die Aufzeichnung der Preisverleihung ist auf dem YouTube Kanal der Wirtschaftsförderung Frankfurt und unter https://www.youtube.com/watch?v=Lw4MPbOdIy8 verfügbar.

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