Aktueller IGP-Fördercall sucht gemeinschaftlich entwickelte Innovationen
Für das Förderprogramm können sich noch bis zum 20. August Unternehmen bewerben, die an branchen- oder disziplinübergreifenden Projekten arbeiten. Die Förderung steht unter anderem für Start-ups offen.
© Pexels/ Johannes Plenio
Das Innovationsprogramm für Geschäftsmodelle und Pionierlösungen (IGP) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWE) hat einen neuen Förderaufruf gestartet, von dem auch Start-ups profitieren können. Dabei geht es um gemeinschaftlich entwickelte Geschäftsmodelle und Pionierlösungen von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU). Bewerbungen können noch bis zum 20. August 2026 eingereicht werden. Die wichtigsten Fragen und Antworten zum aktuellen IGP-Fördercall:
Worum geht es im aktuellen IGP-Förderaufruf genau?
Zu den im aktuellen Call gemeinschaftlich entwickelten Innovationen zählen insbesondere Cross-Innovationen wie neue Organisationsmodelle, Services oder digitale Anwendungen, die branchen- oder disziplinübergreifend in den Projekten entstehen. Die Kooperationen sollen unterschiedliche Kompetenzen und Perspektiven bündeln, um neue Geschäftsmodelle und Lösungen zu schaffen. Dabei ist das Spektrum der möglichen Kombinationen breit; sie können beispielsweise aus Gamedesign und Gesundheitswirtschaft, Mode und Biotechnologie oder Tourismus und Künstlicher Intelligenz stammen.
Wer kann sich für den Förderaufruf bewerben?
Der Call richtet sich an Verbünde aus mindestens zwei kooperierenden KMU, wobei Neugründungen, Solo-Selbstständige, Freiberuflerinnen und Freiberufler und gemeinnützige Unternehmen ebenfalls angesprochen sind. Dabei können die Unternehmen auch Forschungseinrichtungen (inklusive Hochschulen) als antragsberechtigte Partner in ihre Kooperationsprojekte einbinden.
Wo gibt es weitere Informationen zum Förderaufruf?
Details zum aktuellen Call sowie dem IGP mit Projektformen, Förderkonditionen, Hinweisen zur Antragstellung und Terminen, inklusive der übergreifenden IGP-Richtlinie, gibt es auf der Webseite des BMWE. Darüber hinaus findet am 17. August ein Webinar inklusive Live-Chat mit dem Projektträger zur Skizzeneinreichung statt.
Um spannende Gründungsprojekte, in diesem Fall aus hessischen Hochschulen, geht es auch beim Hessen Ideen-Wettbewerb. Hier können Interessierte noch bis zum 13. August an einem Online-Voting teilnehmen. Die drei Gründungsteams mit den meisten Stimmen kommen direkt ins Finale. Weitere Informationen gibt es in unserem ausführlichen Beitrag zum Thema.
Auch interessant für dich
Beim Online-Voting für Hessens beste Hochschul-Gründungsidee abstimmen
In der aktuellen Runde des Hessen Ideen-Wettbewerbs ist die Meinung des Publikums gefragt. Bis zum 13. August können Interessierte den Gründungsteams aus hessischen Hochschulen ins Finale verhelfen.
Start-up-Programm Hessen10 geht in die dritte Runde
Das Wachstumsprogramm für zehn vielversprechende Start-ups aus Hessen startet erneut. Start-ups werden unter anderem bei Skalierung und neuen Marktchancen unterstützt. Bewerbungsschluss ist der 20. September.
Fundraising Readiness-Programm bereitet Start-ups auf Investorensuche vor
Start-ups, bei denen demnächst Finanzierungsrunden und Investorengespräche anstehen, erhalten bei Fundraising Readiness Unterstützung. Die Bewerbungsfrist läuft noch bis zum 24. August.