Bundesregierung erfragt Input für neue Start-up-Strategie
Die Bundesregierung hat eine neue Start-up und Scale-up-Strategie angekündigt. Bevor diese entsteht, fragt das Bundeswirtschaftsministerium Start-ups und Branchenexperten nach ihrer Meinung.
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Die neue Bundesregierung will eine ebenfalls neue Strategie für Start-ups und Scale-ups erstellen. Erste Vorhaben und Ziele hatte die Koalition bereits in ihrem Koalitionsvertrag umrissen - die wesentlichen Punkte aus dem Koalitionsvertrag, die Start-ups und Gründer betreffen, haben wir in einem separaten Beitrag zusammengefasst. Bevor es die neue Strategie zu Papier bringt, will das Bundeswirtschaftsministerium (BMWE) Start-ups und Branchenexperten nach ihrer Meinung fragen. Dies geschieht mit einer Umfrage, die bis zum 8. September ausgefüllt werden kann.
Neue Strategie soll Rahmenbedingungen für Start-ups verbessern
Ziel der neuen Start-up-Strategie sei es, "die Rahmenbedingungen für Startups signifikant zu verbessern, insbesondere für die Wachstumsphase", teilt das BMWE mit. In der Umfrage bittet die Bundesregierung um Stellungnahmen zu den im Koalitionsvertrag fixierten Start-up-Maßnahmen sowie um weitere Vorschläge. Dazu hat das BMWE Leitfragen formuliert, die sich mit unterschiedlichen Themenbereichen befassen.
- Finanzierung
- Diversität/Gründerinnen
- Bürokratieabbau
- Fachkräftesicherung
- Vergabe und Wettbewerb
- Bildung, Ausgründungen und Transfer
- Internationales, EU, Kooperationen und Vernetzung
- Strategische Technologiebereiche wie Künstliche Intelligenz, Sicherheit und Verteidigung
Bundesregierung erhofft sich Informationen aus erster Hand
Im Rahmen der Umfrage müssen Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht auf jeden der Themenbereiche eingehen. Stattdessen ist es auch ausreichend, wenn sich Start-ups sowie Akteure aus dem Start-up-Ökosystem auf jene Bereiche konzentrieren, die sie am meisten betreffen. Von den Rückmeldungen erhofft sich die Bundesregierung hilfreichen Input von Akteuren, die die Herausforderungen junger, innovativer Unternehmen aus erster Hand kennen.
Ausführliche Informationen zur Start-up-Umfrage der Bundesregierung sind hier zu finden. Von dort geht es auch direkt zur Befragung.
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