Darmstädter Start-up etalytics kooperiert mit Merck
Das Energie-Start-up etalytics hat seine Technologie zur Optimierung von Kühlsystemen am Hauptsitz von Merck in Darmstadt implementiert. Dadurch werden nun 21 Prozent weniger Strom für die Kühlung benötigt.
© etalytics GmbH
Das Energie-Start-up etalytics hat in Zusammenarbeit mit dem Wissenschafts- und Technologieunternehmen Merck einen signifikanten Beitrag zur Reduzierung des Stromverbrauchs am Merck-Hauptsitz in Darmstadt erreicht. Dafür hat das ebenfalls in Darmstadt ansässige Start-up seine KI-gestützte Softwareplattform "etaONE" implementiert, die seitdem eigenständig einen Teilbereich des Kühlsystems optimiert. Dadurch wurde der Stromverbrauch für die Kühlung am Merck-Standort Darmstadt um 21 Prozent reduziert. Das berichten beide Unternehmen in einer gemeinsamen Mitteilung.
Für die Kühlung herrscht bei Merck ein besonders hoher Energiebedarf
Am Hauptsitz von Merck arbeiten laut Mitteilung mehr als 12.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Forschung, Entwicklung und Produktion in den Bereichen Healthcare, Life Sciences und Electronics. Konzernweit ist der Hauptsitz einer der größten Energieverbraucher - wobei in der pharmazeutischen Produktion insbesondere für die Kühlung ein hoher Energiebedarf herrscht. Der Kühlbedarf entsteht vor allem durch die Klimatisierung von Büros, Laboren und Lagerflächen.
etalytics-Software regelt Zusammenspiel von Kältemaschinen, Kühltürmen und Pumpen
Die Software-Plattform von etalytics regelt bei Merck in Darmstadt nun das Zusammenspiel von Kältemaschinen, Kühltürmen und Pumpen. Wie etalytics und Merck weiter mitteilen, erfolgte die Optimierung rein softwarebasiert, ohne bauliche Maßnahmen und ohne Unterbrechung laufender Produktionsprozesse. Basierend auf den Projektergebnissen ist nun vorgesehen, die Optimierung auf weitere Kälteanlagen am Standort auszuweiten. Zudem sollen weitere Funktionen im System ergänzt werden - etwa automatische Reinigungsempfehlungen für Rückkühlturm-Filter.
Die vollständige Pressemitteilung zum gemeinsamen Projekt von etalytics und Merck kann hier abgerufen werden. Weitere Informationen zu etalytics gibt es auf der Webseite des Start-ups.
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