Exit für Frankfurter Inkasso-Start-up Debtist
Der skandinavische Private Equity-Investor Norvestor erwirbt die Mehrheit am Frankfurter Start-up Debtist. Die drei Co-Founder bleiben mit einem Minderheitsanteil weiterhin an Bord.
© Pexels/Masood Aslami
Der in Skandinavien ansässige Investor Nordist hat eine Vereinbarung zum Kauf eines Mehrheitsanteils am Frankfurter Start-up Debtist unterzeichnet. Die drei Co-Founder von Debtist, Matteo Benedetti, Tony Zabel und Brandon Baumgarten, bleiben laut einer Mitteilung von Nordist weiterhin mit einem Minderheitsanteil am Start-up beteiligt. Zum Kaufpreis für den Mehrheitsanteil machen die beteiligten Parteien keine Angaben. Medienberichten zufolge soll dieser auf einer Bewertung von rund 100 Millionen Euro für Debtist basieren.
Debtist wurde 2023 gegründet und ist derzeit in vier Ländern aktiv
Das 2023 in Frankfurt gegründete Inkasso-Start-up hat eine KI-gestützte Plattform für Forderungsmanagement entwickelt. Mit ihrem digitalen, automatisierten Plattform-Ansatz sollen manuelle Prozesse entlang der gesamten Prozesskette im Forderungsmanagement ersetzt werden. Aktuell ist Debtist mit Büros in Deutschland, Großbritannien, Schweden, Dänemark und Österreich vertreten. Rund 50 Mitarbeiter arbeiten derzeit für das Start-up. Laut Mitteilung geht Nordist davon aus, die Akquisition bis spätestens Juni 2026 abschließen zu können.
Die vollständige Pressemitteilung zum Exit kann hier abgerufen werden. Weitere Informationen zu Debitst gibt es auf der Webseite des Start-ups. Eine erfolgreiche Investorensuche hat zuletzt auch das Frankfurter Start-up Enviotech abgeschlossen. Dieses gab Anfang Mai eine Pre-Seed-Runde in Höhe von rund einer Million Euro bekannt. Ausführliche Informationen zur Enviotech-Finanzierungsrunde gibt es in unserem Beitrag.
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