Frankfurter Gründerpreis startet in die nächste Runde
Auch in diesem Jahr werden in Frankfurt wieder besondere Start-ups und Gründungsprojekte aus der Stadt ausgezeichnet. Interessierte Start-ups können sich bis zum 12. Juli bewerben.
© Wirtschaftsförderung Frankfurt
Innovation, unternehmerischer Mut, außergewöhnliches Engagement: All das möchten Stadt und Wirtschaftsförderung Frankfurt mit dem Frankfurter Gründerpreis sichtbar machen. Der seit 2001 durchgeführte Wettbewerb geht in der zweiten Hälfte des Jahres 2026 in die nächste Runde. Bis zum 12. Juli können sich Start-ups noch für eine Teilnahme bewerben. Alles, was Start-ups über den Wettbewerb wissen müssen:
Was ist der Frankfurter Gründerpreis?
Der Frankfurter Gründerpreis zeichnet Gründerinnen, Gründer und Start-ups aus Frankfurt aus, die durch unternehmerische Qualität, gesellschaftliche Relevanz oder kreative Ansätze überzeugen. Der Wettbewerb steht grundsätzlich für Unternehmen und Start-ups aus allen Branchen offen.
In welchen Kategorien wird der Frankfurter Gründerpreis verliehen?
Der Frankfurter Gründerpreis wird in den drei folgenden Kategorien verliehen:
- Local Founder: Prämiert werden Gründungen, die durch ihre Idee oder ihr Angebot zur Entwicklung der Stadt oder einzelner Stadtteile einen besonderen Beitrag leisten.
- Innovation Founder: Gesucht sind Gründerinnen und Gründer, die bestehende Herausforderungen durch den gezielten Einsatz innovativer Technologien gelöst oder völlig neue Geschäftsmodelle geschaffen haben.
- Impact Founder: Prämiert werden Gründungen, die mit unternehmerischem Mut, sozialem Verantwortungsbewusstsein und nachhaltigem Handeln echte Veränderung vorantreiben.
Welche Voraussetzungen müssen für eine Teilnahme erfüllt werden?
Für eine Teilnahme am Frankfurter Gründerpreis gelten die folgenden Bedingungen:
- Unternehmen aus dem Stadtgebiet Frankfurt, die spätestens bis zum Ende des Bewerbungszeitraums (12. Juli 2026) gegründet wurden
- Unternehmen, die zum Stichtag 4. Mai 2026 maximal zwei Jahre alt sind oder
- ihr operatives Geschäft (Verkauf an die Kunden) spätestens am 4. Mai 2024 begonnen haben, auch wenn der Gründungszeitpunkt vor 2024 liegt oder
- ein bereits bestehendes Unternehmen während der letzten zwei Jahre übernommen haben (Nachfolgeunternehmen)
Was gibt es beim Frankfurter Gründerpreis zu gewinnen?
Pro Kategorie loben die Veranstalter ein Preisgeld von bis zu 15.000 Euro aus. Darüber hinaus erhalten Gewinnerinnen und Gewinner Zugang zu einem starken Netzwerk, öffentliche Aufmerksamkeit und wertvolle Impulse zur Weiterentwicklung des eigenen Geschäftsmodells.
Wo kann man sich für den Frankfurter Gründerpreis bewerben?
Bewerbungen für den Frankfurter Gründerpreis können online auf der Webseite der Wirtschaftsförderung Frankfurt eingereicht werden. Dort finden Interessenten darüber hinaus auch vertiefende Informationen rund um den Wettbewerb.
Wie geht es nach der Bewerbung weiter?
Nach dem Ablauf der Bewerbungsfrist entscheidet eine unabhängige Jury über die Preisträgerinnen und Preisträger. Diese werden anschließend im Rahmen einer Preisverleihung öffentlichkeitswirksam ausgezeichnet.
Ebenfalls in Frankfurt ist mit La French Tech Frankfurt zuletzt eine neue Initiative an den Start gegangen, die das hessische und das französische Innovationsökosystem näher zusammenführen will. Alle Informationen dazu gibt es in unserem ausführlichen Beitrag.
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