Futury integriert Green- und Deep Tech-Akzelerator Ryon
Futury, die Start-up Factory für das Rhein-Main-Gebiet, und der auf Green- und Deep Tech-Gründungen spezialisierte Akzelerator Ryon führen ihre Aktivitäten zusammen. Welche Ziele damit verfolgt werden.
© Futury
Die auf das Rhein-Main-Gebiet konzentrierte Start-up-Factory Futury hat die Integration des in Gernsheim ansässigen Green- und Deep Tech-Akzelerators Ryon bekanntgegeben. Durch diese Zusammenführung wolle man die Stärken der beteiligten Akteure bündeln, die regionale Innovationskraft sichtbar erhöhen und einen Beitrag aus der Rhein-Main-Region zur Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Deutschland leisten, heißt es in einer gemeinsamen Mitteilung von Futury und Ryon.
Seit 2022 hat Ryon das Green Tech-Cluster der Region entwickelt
Seit dem Jahr 2022 hat Ryon das Green Tech-Cluster der Region entwickelt und im Umfeld des Industrieparks FLUXUM Gernsheim wichtige Infrastruktur für Green Tech- und Deep Tech-Gründungen aufgebaut. Futury, seit 2025 eine der bundesweit in unterschiedlichen Regionen aktiven Start-up-Factories, hat Green & Deep Tech ebenfalls als eines von insgesamt fünf strategischen Clustern definiert, die sich an den wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Stärken der Rhein-Main-Region orientieren.
Exzellenz bündeln, Start-ups schneller skalieren
"Die Integration von Ryon ist Ausdruck eines gemeinsamen wirtschaftlichen Ziels: Die Stärken einzelner Player im Ökosystem werden in einer gemeinsamen, handlungsfähigen Struktur vereint - um Innovationspfade zu verkürzen, Exzellenz zu bündeln und Start-ups schneller zu skalieren", betonen Futury und Ryon in ihrer Mitteilung. "Deutschland braucht starke Innovationsknoten, die in der Lage sind, Deep Tech konsequent von der Forschung über die Validierung bis zur Skalierung zu begleiten. Genau diese Struktur entsteht jetzt im Herzen der Rhein-Main-Region", betont Charlie Müller, Founder & Managing Director von Futury.
Programme, Infrastrukturen und Beratung unter einem Dach
Dies betont auch Melissa Ott, Managing Director von Futury: "Indem wir Programme, Infrastrukturen und Beratung unter einem Dach vereinen, schaffen wir ein Ökosystem, das Start-ups nicht nur begleitet, sondern ihnen echte Wachstums- und Marktperspektiven eröffnet." Ryon habe die regionale Green Tech-Landschaft mit aufgebaut, betont Geschäftsführer Jörg von Hagen: "Der nächste logische Schritt ist, diese Dynamik in eine größere Struktur zu überführen und unsere Arbeit dadurch nachhaltig zu stärken. Mit Futury entsteht eine Plattform, die unsere Erfahrungen nicht nur aufnimmt, sondern mit neuer Kraft weiterentwickelt und unsere Region als Deep Tech-Hotspot positioniert."
Futury übernimmt zentrale Start-up-Formate von Ryon
Konkret plant Futury, zentrale Ryon-Formate zu übernehmen, darunter die fünftägige Summer School zur Aktivierung wissenschaftlicher Talente und die spezifische Deep Tech-Gründungsberatung. Die vollständige Pressemitteilung kann hier abgerufen werden. Die Zahl der Start-up-Neugründungen in Hessen ist im ersten Halbjahr 2026 insgesamt deutlich gestiegen - um mehr als 80 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Alle Informationen gibt es in unserem ausführlichen Beitrag zum Thema.
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