StartHub Hessen
13.04.2026

Hochschule Rhein-Main startet neuen Transfer Hub

Mit einem neuen Transfer Hub will die Hochschule Rhein-Main den Wissens- und Technologietransfer fördern und Start-up-Gründungen unterstützen. Was das im Detail bedeutet.

Blick durch eine Glaswand auf einen Besprechungsraum mit fünf Personen an einem Tisch und mehreren Sitzwürfeln im Vordergrund © Kira Jacobi
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Die Hochschule Rhein-Main (HSRM) hat einen neuen Transfer Hub gestartet. Mit diesem will die in Wiesbaden und Rüsselsheim ansässige Hochschule den Wissens- und Technologietransfer sowie die Förderung von Gründungen an der Hochschule ausbauen. Das Projekt ist nach Angaben der HSRM auf eine Dauer von drei Jahren angelegt, hat ein Volumen von rund 850.000 Euro und wird durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) sowie durch das Land Hessen mit rund 450.000 Euro gefördert.

Hochschule will mit neuem Angebot die Innovationskraft der Region stärken

"Der neue Transfer Hub ist Teil der Transferstrategie der HSRM und der Innovationsstrategie des Landes Hessen. Er bündelt das Transferpotenzial der HSRM und baut auf bewährten Strukturen und Netzwerken auf. Damit schaffen wir neue Angebote insbesondere für Innovationen einer gewissen Reife, fördern gezielt Kooperationen, Gründungen und Innovationen und sind Bindeglied zu Wirtschaft und Gesellschaft“, so Prof. Dr. Andreas Brensing, Vizepräsident für Forschung, Entrepreneurship und Wissenschaftskommunikation. „Durch den Hub wollen wir die Innovationskraft der Region stärken, die Fachkräftesicherung unterstützen und eine nachhaltige Entwicklung ermöglichen."

Knotenpunkt für Transfer und Austausch

Die Rhein-Main-Region stehe vor Herausforderungen wie Digitalisierung, globalem Wettbewerb, ökologischem Wandel und Fachkräftemangel. In diesem Zusammenhang sieht es die Hochschule Rhein-Main als ihre Aufgabe, als Knotenpunkt für Transfer und Austausch zu agieren. "Wir verfügen über große Erfahrungen aus Projekten wie IMPACT RheinMain und RheinMain StartUpLabs. Es besteht jedoch zusätzlicher Bedarf, bestehende Potenziale in der Verknüpfung zwischen Wissenschaft und Wirtschaft systematisch auszuschöpfen und Prozesse stärker auf externe Anforderungen auszurichten", erklärt Brensing.

Der neue Transfer Hub besteht nach HSRM-Angaben aus drei Bestandteilen:

  • Systematische Beratung und Begleitung von wissens- und technologiebasierten Gründungsprojekten, als Ergänzung bestehender Formate wie RheinMain StartUpLabs
  • Ausbau von Transfer-Services und Kommunikationsformaten für Lehrende, Forschende und Studierende
  • Einrichtung einer zentralen Anlaufstelle für Gründung und Transfer mit Co-Working und Co-Creation-Space

Die vollständige Pressemitteilung kann hier abgerufen werden. Weitere Informationen zu HSRM gibt es auf der Webseite der Hochschule. Hier geht es außerdem direkt zu den Angeboten der HSRM für Gründungsvorhaben.

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