In Darmstadt entsteht ein neuer Games-Hub
Start-ups und Gründungsprojekte aus der Games-Branche erhalten im Technologie- und Gründerzentrum HUB31 in Darmstadt eine neue Anlaufstelle. Was der Games-Hub für Start-ups bietet.
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Die Stadt Darmstadt richtet im Technologie- und Gründerzentrum HUB31 in der Hilpertstraße einen Games-Hub ein. Damit will die Stadt die regionale Gründerszene stärken und zur Entwicklung eines attraktiven Umfelds für die Games-Branche in ganz Hessen beitragen.
"Darmstadt hat mit seinen Hochschulen und seiner Technologielandschaft enormes Potenzial – besonders für die wachstumsstarke und innovationsgetriebene Games-Industrie", betont Darmstadts Oberbürgermeister und Wirtschaftsdezernent Hanno Benz in einer Mitteilung. "Mit dem neuen Games-Hub wollen wir kreativen Köpfen nicht nur Raum, sondern auch echte Perspektiven bieten. Das ist ein wichtiger Schritt, um junge Talente in der Region zu halten und zukunftsweisende Unternehmen hier anzusiedeln."
Darmstadt bietet gute Voraussetzungen für Start-ups aus der Games-Branche
Die Voraussetzungen, um eine neue Anlaufstelle für Start-ups und Gründungsprojekte aus der Games-Branche zu schaffen, seien in Darmstadt ideal, zeigt sich die Stadt in ihrer Mitteilung überzeugt. Schließlich verfüge die Hochschule Darmstadt über den größten Studiengang für Spieleentwicklung in Deutschland, die TU Darmstadt wiederum sei bundesweit führend im Bereich Serious Games. Bislang habe es jedoch an einem konkreten Anlaufpunkt für Gründungen in der Games-Branche gefehlt. Eine Lücke, die die Stadt mit dem Games-Hub nun schließen will - wovon sie sich eine Wirkung weit über die Region hinaus erhofft.
Das Konzept des Games-Hubs beruht nach Angaben der Stadt auf drei Säulen:
- Bezahlbare Büroräume, Zugang zu modernster Entwicklungshardware und ein spezielles Labor mit professionellen Tools
- Intensive Begleitung durch Expertinnen und Experten aus Hochschulen, der Industrie und dem game Verband Hessen
- Eine regelmäßige Vortrags- und Netzwerkreihe, organisiert durch die Stiftung "@play FRM Stiftung für digitale Spielekultur" und den game Verband Hessen
Die vollständige Pressemitteilung kann hier abgerufen werden. Weitere Infos zum HUB31 gibt es auf der Webseite des Technologie- und Gründerzentrums.
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