Pilotprojekte mit EU-Corporates: Chance für frauen-geführte Deep-Tech-Start-ups
Im Rahmen eines Förder-Calls können von Frauen geführte Deep-Tech-Start-ups ihre Lösungen mit EU-Corporates testen. Dabei sind u.a. Siemens und Repsol. Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 19. Mai.
© EEN Hessen
Im Rahmen eines neuen Förderaufrufs haben frauengeführte Deep-Tech-Start-ups die Gelegenheit, Pilotprojekte gemeinsam mit in der EU ansässigen Corporates durchzuführen, um die eigenen innovativen Lösungen in der Praxis zu testen. Als etablierte Unternehmen nehmen unter anderem Siemens, Stahl, Repsol und Microsoft am Open Horizons Open Call #3 statt, der EU weit ausgeschrieben ist.
Die ausgewählten Start-ups arbeiten eng mit einem Corporate Partner zusammen, mit dem Ziel, einen Proof of Concept zu entwickeln. Im Rahmen des Programms erhalten die Teams bis zu 55.000 Euro Förderung, individuelles Mentoring sowie Zugang zu einem starken europäischen Netzwerk aus Industrie und Investoren.
Die Themen für Kooperation und Pilotprojekte sind in zwölf Corporate Challenges definiert. Diese lauten wie folgt:
- Towards Reliable and Data-Efficient Machine Learning for Engineering Simulation
- Enabling Secure and Efficient Model Exchange in Simulation Workflows
- Smart Tax Strategy Design for International Business Expansion
- Intelligent Tax Compliance & Optimisation for International Market Entry
- Ultra-Rapid Biodegradable Polymer Materials for Controlled Environments
- AI-Powered Optimisation of Last-Mile Delivery for Multi-Channel Retail
- Upcycling Food Loss into High-Value Circular Products
- Innovative Energy Solutions for Retail Stores and Distribution Centres
- AI-Assisted Sustainable Formulation Acceleration for Barrier Coatings
- AI-Powered Onboarding & Employee Journey Assistant
- Automated Demand & Market Forecasting Using Public Data
- AI for Production Bottleneck Detection & Workflow Optimisation
Für die Challenges könne sich von Frauen geführte Deep-Tech- und Digital-Start-ups mit Sitz in der EU bewerben, die sich in einer frühen Entwicklungsphase befinden. Die Bewerbungsfrist läuft noch bis zum 19. Mai.
Ausführliche Informationen zum Aufruf gibt es auf der Webseite von Open Horizons. Bei Fragen zum Call steht hessischen Start-ups darüber hinaus das Enterprise Europe Network (EEN) Hessen zur Verfügung. Hier erhalten Start-ups und KMU unter anderem Unterstützung beim Stellen von EU-Förderanträgen.
Ein weiterer Förderaufruf, in diesem Fall vom Land Hessen, unterstützt Start-ups und KMU, die ihre Ressourceneffizienz verbessern und CO2-Emissionen reduzieren wollen. Hier läuft die Bewerbungsfrist noch bis zum 12. Mai. Mehr Informationen zum PIUS-Invest-Förderprogramm gibt es in unserem Beitrag.
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