Städte als Pilotkunden: Chance für Mobilität-Start-ups
15 Städte aus Europa wollen mit Start-ups innovative Lösungen im Bereich Mobilität testen. Dafür haben die Städte Challenges formuliert. Start-ups können sich mit ihren Lösungen bis zum 12. März bewerben.
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Innovative Lösungen im Bereich urbane Mobilität testen und so vorantreiben: Das ist das Ziel eines aktuellen Aufrufs des European Institute of Technology (EIT) Urban Mobility, der sich explizit auch an Start-ups richtet. Im Rahmen dieses Aufrufs haben 15 europäische Städte, darunter Wiesbaden, konkrete Challenges im Bereich Mobilität formuliert, die mit Hilfe von Start-ups gelöst werden sollen. Die Umsetzung der Projekte wird durch das EIT finanziell gefördert. Bis zum 12. März können sich Start-ups mit ihren Lösungsansätzen auf die Challenges bewerben.
Welche Städte nehmen mit welchen Challenges teil?
Die folgenden Städte und Challenges sind Teil des aktuellen Aufrufs. Details zu den jeweiligen Challenges sind unter den hinterlegten Links auf den Städtenamen der jeweiligen Zeilen zu finden.
- Arteixo (Spanien) – Smart Charging Data
- Bălți (Moldau) – Smart Bus Network
- Berlin (Deutschland) – School Route SafetyBoost
- Bilbao (Spanien) – Smart Access to Health Centres
- Brussels Capital Region (Belgien) – Inclusive EV-Charging Data
- Edinburgh (UK) – Data-Driven Parking Management
- Guimarães (Portugal) – Optimising Market Deliveries
- Helsinki (Finnland) – Fleet-Based Urban Data Collection
- London – Borough of Lambeth (UK) – Digital & Inclusive Kerbside
- Luleå (Schweden) – Winter Road Condition Data for Active Mobility
- Lviv (Ukraine) – Traffic Signs Digital Inventory
- Nitra (Slowakei) – Passenger Flow Analytics
- Salzburg (Österreich) – Increase Municipal Bike Fleet Use
- Trento (Italien) – Optimised Cycling Navigation
- Wiesbaden (Deutschland) – Loading Zones Monitoring
Was soll im Rahmen der Challenges erreicht werden?
Angestrebt wird eine direkte Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Städten und den ausgewählten Lösungsanbietern. Dabei steht eine schnelle Pilotierung und angewandte Innovation im Fokus. Wichtig ist, dass die angebotenen Lösungen ein klares Potenzial für Replikation und Skalierung aufweisen. Angelegt sind die Projekte, die im Rahmen der Challenges bearbeitet werden, auf eine Dauer von sechs Monaten.
Welche Voraussetzungen gelten und wie hoch ist die Förderung?
Die Umsetzung jedes der 15 Projekte wird vom EIT mit 60.000 Euro gefördert. Bewerben können sich Start-ups und KMU, die die KMU-Kriterien der EU-Kommission erfüllen. Die Unternehmen müssen in einem EU-Mitgliedsstaat oder einem Teilnehmerland des Horizon Europe-Programms registriert sein. Grundsätzlich können sich Interessenten für mehrere der ausgeschriebenen Challenges bewerben. Allerdings ist eine Förderung nur für maximal ein Projekt möglich. Darüber hinaus ist nur eine Antragsstellung von einzelnen Start-ups oder KMU zulässig, die Bewerbung von Konsortien ist nicht möglich.
Wie läuft der Bewerbungsprozess ab?
Der Bewerbungsprozess läuft digital und in mehreren Stufen ab. Bewerbungen sind bis zum 12. März 2026 (17.00 Uhr MEZ) möglich. Die geförderten Projekte werden im Juni bekannt gegeben. Die Umsetzung der Projekte wird zwischen Juli und Dezember 2026 erfolgen.
Wo finden Interessenten weitere Informationen?
Weitere Informationen zum Aufruf für Mobilität-Start-ups finden Interessenten online auf der Projektwebseite des EIT Urban Mobility.
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