Effiziente Bauteile für Mehrganggetriebe in Elektrofahrzeugen
InnoShiftIng entwickelt innovative Schaltsysteme für elektrisch betriebene Autos, Lkw und Züge. Zugleich optimiert das Start-up Bauteile durch eigene Forschung.

Innovative Schaltsysteme für elektrisch betriebene Autos, Lkw und Züge: InnoShiftIng aus Darmstadt entwickelt und vermarktet besonders effiziente Bauteile für Mehrganggetriebe, die in Elektrofahrzeugen aller Art zum Einsatz kommen. Diese sind günstiger als herkömmliche Systeme, weil sie mit weniger Komponenten und ohne Verschleißteile auskommen. Dank einer aktiven Synchronisierung wird zudem der Komfort beim Schalten erhöht. Die notwendigen Aktoren, Steuergeräte und Sensoren optimiert das Start-up durch eigene langjährige Forschungsarbeit immer weiter – und versorgt somit Hersteller und Zulieferer im Automobilsektor mit neuen Lösungen für die E-Mobilität.
Wie entstand InnoShiftIng?
InnoShiftIng ist eine erfolgreiche Ausgründung aus der TU Darmstadt: Daniel Schöneberger und Daniel Franz forschten dort über zehn Jahre lang an elektrischen und hybriden Antriebssträngen. Während ihrer Promotionen entwickelten sie die Idee, mit ihrer Expertise künftig Wissenschaft und Wirtschaft zu verbinden. „Beim Start haben uns der EXIST-Gründerzuschuss des Bundes und die TU Darmstadt sehr geholfen. Erst dadurch war es uns möglich, uns selbstständig zu machen“, sagt Daniel Schöneberger. Denn der Weg in die krisengeschüttelte Automobilbranche war zunächst nicht einfach. „Man muss als Start-up immer damit rechnen, dass es länger dauert als erhofft – und sich vor allem betriebswirtschaftlich auf eine solche Phase einstellen“, betont Daniel Schöneberger. Dank weiterer Förderprojekte und Kooperationen, unter anderem mit der ESA, gelang den beiden Gründern trotzdem ein erfolgreicher Start.
© InnoShiftIng GmbH
„Man muss als Start-up immer damit rechnen, dass es länger dauert als erhofft – und sich vor allem betriebswirtschaftlich auf eine solche Phase einstellen.“
Wie hat euch push! geholfen?
„Das push!-Stipendium kam für uns genau richtig: Es hat uns zu einem etwas späteren Zeitpunkt ermöglicht, einen wichtigen Sensor von der Idee zum Prototyp weiterzuentwickeln. Damit konnten wir auf Konferenzen ein konkretes Produkt vorstellen, das für die Serienfertigung geeignet ist – das ist für Kunden oft ein entscheidendes Kriterium“, erklärt Daniel Franz. Inzwischen optimieren sie ihr Produkt für spezifische Kundenwünsche, um weiter eigenständig am Markt erfolgreich zu sein. Die Abwicklung des push!-Programms war für die beiden Gründer von InnoShiftIng in erster Linie unkompliziert: „Der Kontakt war schnell und direkt und das ganze Prozedere war für uns gut machbar“, sagt Daniel Franz, der genau wie Daniel Schöneberger seinen Lebensmittelpunkt in Südhessen hat. „Auch unternehmerisch sehen wir hier eine gute Zukunft für uns: Die Nähe zur TU Darmstadt, die vielen fachlichen Kontakte und die schnelle Erreichbarkeit unserer Kunden sind absolute Pluspunkte.“