Pflanzenbasierte Alternativen für tierisches Leder und Kunstleder
Revoltech entwickelt Leder-Alternativen, die nicht nur deutlich nachhaltiger sind, sondern auch bei Performance, Optik und Preis überzeugen.

Pflanzenbasierte Alternativen für tierisches Leder und Kunstleder, die nicht nur deutlich nachhaltiger sind, sondern auch bei Performance, Optik und Preis überzeugen: Revoltech vermarktet innovative Materialien aus Hanf und Algen, die ganz ohne Plastik, Tierversuche und schädliche Zusatzstoffe auskommen. Eng an die TU Darmstadt angedockt, entwickelt das Start-up mit seinem B2B-Ansatz diverse Bestandteile für die Bereiche Fashion, Accessoires und Design, die recyclebar und am Ende ihrer Nutzungsdauer vollständig biologisch abbaubar sind.
Wie entstand Revoltech?
Die beiden Gründer Lucas Fuhrmann und Montgomery Wagner kennen sich seit Schultagen und kommen eigentlich aus dem geisteswissenschaftlichen Bereich. Doch bereits seit über zehn Jahren widmen sie sich der Entwicklung nachhaltiger Materialien. „Wir haben schon vor unserer Gründung viel dazu geforscht und uns intensiv damit beschäftigt. Das hat sich dann später ausgezahlt“, betont Lucas.
© Revoltech GmbH
„Wenn man an seinem Thema Spaß hat und dafür brennt, kann man Krisen viel besser überstehen. Rückschläge gehören beim Gründen einfach dazu, deshalb braucht man einen langen Atem und ein Ziel, auf das man gerne hinarbeitet.“
Wie hat euch push! geholfen?
Das push!-Stipendium ermöglichte dem Start-up ein umfassendes Rebranding samt völlig neu designter Website als digitaler Visitenkarte. „Unser Produkt muss nicht nur auf der technischen Ebene überzeugen, sondern auch auf der ästhetischen. Deshalb war dieser Schritt für uns so wichtig“, erklärt Lucas. Mit dieser neuen Grundlage intensivierte Revoltech in der Folge die Öffentlichkeitsarbeit, entwickelte weitere Prototypen und legte neue Serien auf. „Daraus ist dann zum Beispiel eine enge Kooperation mit Leica aus Wetzlar entstanden, mit denen wir hochwertige Uhrenarmbänder produzieren. Das hat uns natürlich noch einmal viel Reputation eingebracht“, sagt Lucas. An push! hat die Gründer vor allem die unkomplizierte und zügige Beantragung begeistert – „das war alles sehr realitätsnah gestaltet und auf die Bedürfnisse von jungen Start-ups ausgerichtet.“ Mit ihrem Sitz in Südhessen sind die Jungunternehmer ebenfalls sehr glücklich: Die enge Kooperation mit der TU Darmstadt sowie die Rhein-Main-Region bieten ihnen eine große Bandbreite an Mitarbeitern aus den Bereichen Forschung, Industrie und Finanzen. „Auch die zentrale Lage ist für uns ein großer Pluspunkt, weil wir mit unseren physischen Produkten viel zu unseren Kunden reisen müssen. Da zählt beim Standort dann ganz klassisch die schnelle Anbindung mitten in Deutschland“, sagt Lucas.

