Cybersecurity-Lösungen für Raumfahrt, Verteidigung und Industrie
SANCTUARY entwickelt proaktive Sicherheitslösungen für unterschiedliche Branchen, um eingebettete Systeme effektiv vor neuen Cybersecurity-Bedrohungen zu schützen.

Umfassende Cybersecurity für Raumfahrt und Verteidigung sowie für die mittelständische produzierende Industrie: SANCTUARY aus Darmstadt hat sich auf proaktive Sicherheitslösungen für unterschiedliche Branchen spezialisiert, um eingebettete Systeme effektiv vor neuen Cyber-Bedrohungen zu schützen. Ihre Neuentwicklung „SANCTUARY Insight“ kann das Risikomanagement für eine komplette Fabrik übernehmen, um sowohl teure Ausfälle als auch folgenreiche Fehlalarme zu vermeiden. Unternehmen können damit den strengen EU Cyber Resilience Act erfüllen – was für internationale Firmen die Voraussetzung für das CE-Zeichen und die Marktzulassung in Europa ist.
Wie entstand SANCTUARY?
Ferdinand Brasser, Patrick Jauernig und Emmanuel Stapf lernten sich während ihrer Promotionen an der TU Darmstadt kennen und wollten ihr universitäres Wissen gemeinsam in die Praxis überführen. 2023 folgte mit der Fertigstellung des ersten Prototyps die endgültige Ausgründung, inzwischen ist das Team auf 16 Mitarbeiter angewachsen. „Unsere Innovation ist der präventive Ansatz: Bisherige Systeme sorgen trotz KI-Einsatz für häufige Fehlalarme und erkennen die Bedrohung oft erst, wenn sie bereits im System ist. Unsere Lösung wirkt hingegen vorher, weil wir die potenziellen Schwachstellen aufdecken“, sagt Patrick. Wie viele universitäre Start-ups finanzierte sich auch SANCTUARY lange Zeit über Förderungen – doch entsprechend groß war jedes Mal die Fallhöhe, wenn eine solche Unterstützung auslief.
© SANCTUARY Systems GmbH
„Wir haben daraus gelernt, uns nicht zu sehr auf unser finales Produkt zu versteifen, sondern bereits vorher unser Wissen zu Geld zu machen und entsprechende Dienstleistungen in unserem Bereich anzubieten. Das war eine ideale Übergangslösung, um uns zu finanzieren“
Wie hat euch push! geholfen?
Durch push! konnten die drei Gründer schließlich einen wichtigen Piloten für ihre zusätzliche Markterschließung der produzierenden Industrie entwickeln – eine Branche, die noch besser skalierbar ist. In der Folge konnten sie ihr Konzept auf Fachmessen präsentieren und Stück für Stück Kunden in der Maschinenbaubranche gewinnen. „Bei push! war die Beantragung schlank gehalten, was uns sehr geholfen hat, Ressourcen einzusparen: Das hat unser finanzielles Risiko stark minimiert“, erklärt Patrick. Ohnehin sei die Förderlandschaft für Start-ups in Hessen exzellent. „Für uns als Wissenschaftler kommt noch die besondere Hochschullandschaft hinzu: Wir können an der TU Darmstadt optimales Personal rekrutieren und haben mit der Uni Kassel ein Forschungsprojekt laufen. Ein solches Umfeld macht am Ende den entscheidenden Unterschied.“
