Enterprise-Plattform für Dienstleister und Behörden
YOND betreibt eine modular aufgebaute Softwarelösung für Unternehmen und Einrichtungen, die regelmäßig mit Kunden zu tun haben.

Vom digitalen Betriebssystem für internationale Fitnessstudioketten zur umfassenden Enterprise-Plattform für Dienstleister und Behörden: YOND aus Wiesbaden betreibt eine modular aufgebaute Softwarelösung für Unternehmen und Einrichtungen, die regelmäßig mit Kunden zu tun haben. Dank ihrer Flexibilität steuert die Plattform alles, was dabei anfällt: Wer darf rein? Wer hat wann einen Termin? Wer zahlt was? Und wie behält man den Überblick? Zunächst als Nischenlösung für die Mitgliederverwaltung und das Studiomanagement von Sporteinrichtungen entwickelt, setzt das cloudbasierte System auf eine offene Gestaltung, so dass die Kunden des Start-ups selbst Lösungen entwickeln und die Software so an die eigenen Bedürfnisse anpassen können. Gleichzeitig ist es auditierbar und entspricht höchsten Datenschutzanforderungen – wodurch es sich ideal für öffentliche Institutionen eignet, die für YOND inzwischen eine zusätzliche Zielgruppe darstellen.
Wie entstand YOND?
Die beiden Gründer arbeiten bereits seit vielen Jahren zusammen und haben bei einer großen deutschen Bank zahlreiche Digitalisierungsprojekte umgesetzt: Nicolas Kübler verantwortet die Technologie, Serge Reit bearbeitet den Markt und gemeinsam kümmern sie sich um das Produkt. „Wir wissen aus der Banken-Welt, was es heißt, sichere und zuverlässige Systeme für anspruchsvolle Umgebungen zu bauen“, erklärt Serge. Den Weg vom ersten Produkt zur skalierbaren Plattform beschreibt Serge als bewusste Entscheidung samt „Lessons Learned“:
© Andre Dalla Valle
„Wir wollten von Anfang an auf einem soliden Fundament stehen, statt auf kurzfristiges Wachstum zu setzen. Das bedeutet: Geduld bei der Kundengewinnung haben und bei der Finanzierung lieber etwas mehr Puffer einplanen. Dafür baut man etwas, das hält.“
Wie hat euch push! geholfen?
Während einer wichtigen Wachstumsphase von YOND hat die push!-Förderung dann eine strategische Weiterentwicklung im Bereich Zahlungsabwicklung beschleunigt. „Toll war außerdem der unkomplizierte Kontakt zum StartHub Hessen, wo wir direkte Ansprechpartner hatten und bei Fragen immer Unterstützung erhalten haben. Dabei ist auch ein schönes Netzwerk entstanden, das uns bis heute hilft“, sagt Serge. Ihr Sitz in Hessen und insbesondere in der Landeshauptstadt Wiesbaden ist für die beiden Gründer ein großer Heimvorteil. Die kurzen Wege zu ihren Kunden und zu den vielen Landesbehörden sowie die wertschätzende Förderlandschaft sind für das inzwischen 13-köpfige Team aber nicht nur ein rationaler Standortfaktor. „Wir fühlen uns hier auch einfach sehr wohl“, betont Serge.