Beteiligungs-Managementgesellschaft Hessen vermeldet Rekordjahr
32,3 Millionen Euro in 54 Finanzierungsrunden hat die BMH 2025 als öffentliches Beteiligungskapital in Start-ups und Mittelstand investiert. Ein Schwerpunkt der Investitionen liegt dabei auf frühen Gründungsphasen.
© BMH
Die Beteiligungs-Managementgesellschaft Hessen (BMH) hat ein Investitionsvolumen auf Rekordniveau vermeldet. 32,3 Millionen Euro Eigenkapital hat die BMH, die als hessische Beteiligungsgesellschaft öffentliches Beteiligungskapital zur Verfügung stellt, 2025 für Start-ups und Mittelstand in Hessen bereitgestellt - so viel wie nie zuvor. Insgesamt wurden mit Beteiligung der BMH Finanzierungsrunden abgeschlossen. Über nationale und internationale Co-Investoren, die sich ebenfalls an den Finanzierungsrunden beteiligten, wurden damit insgesamt 273 Millionen Euro Eigenkapital für Gründer und Mittelstand aus Hessen mobilisiert. Das teilt die BMH in einer Mitteilung zu ihrer Bilanz für das Jahr 2025 mit.
51 Prozent des Investitionsvolumens entfielen auf Seed- und Start-up-Finanzierungen
Zum Vergleich: Im Jahr 2024 hatte das Investitionsvolumen der BMH bei 27,3 Millionen Euro gelegen. Ein Schwerpunkt der BMH-Investitionen lag dabei im Jahr 2025 auf den frühen Gründungsphasen: 51 Prozent des Investitionsvolumens entfielen auf Seed- und Start-up-Finanzierungen. Die verbleibenden 49 Prozent flossen in Wachstums- und Later-Stage- Unternehmen sowie Nachfolge- und Übernahmesituationen.
HessenFonds Beteiligungen GmbH ergänzt seit 2025 das BMH-Angebot
Neu eingeführt wurde im Jahr 2025 zudem die HessenFonds Beteiligungen GmbH, wie die BMH mitteilt. Mit dieser wolle man gezielt Unternehmen unterstützen, die Kapital für Wachstum, Transformation und Innovation benötigen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf nachhaltigen Geschäftsmodellen, digitaler Weiterentwicklung und der Stärkung des Mittelstands in Hessen.
Die gesamte Mitteilung der BMH zu ihrer Jahresbilanz für 2025 kann hier abgerufen werden.
Auch interessant für dich
Company Builder für hessische Deep Tech Start-ups startet zweite Phase
HIGHEST, das Gründerzentrum der TU Darmstadt, und die Start-up Factory Futury heben den Company Builder auf die nächste Stufe. Dafür stehen 450.000 Euro privates Frühphasenkapital zur Verfügung.
Chance auf Kapital und Industrie-Kooperation für Deep Tech-Start-ups
Bis zu 250.000 Euro Kapital und Validierung mit Industriepartnern erhalten Deep Tech-Start-ups beim Co-Creation Accelerator von 28DIGITAL. Die aktuelle Bewerbungsfrist läuft bis zum 8. September.
Strategischer Investor für Darmstädter Start-up Desion
Das Darmstädter Start-up Desion, das eine KI-gestützte Technologie zur Erkennung und Sortierung von Textilien entwickelt, holt das Wiesbadener Unternehmen Mewa als strategischen Investor an Bord.