Hessen goes Helsinki: Ein starker Auftakt für Europas größtes Start-up-Festival
Bei der Slush, einem der größten Start-up-Events Europas, wird auch Hessen wieder mit einer starken Start-up-Delegation vertreten sein. 11 Start-ups reisen, begleitet vom StartHub Hessen, nach Helsinki.
© StartHub Hessen
Mit elf hessischen Start-ups wird das StartHub Hessen im November 2026 zur Slush, einem der größten Start-up-Events Europas, nach Helsinki reisen. Mit rund 13.000 Teilnehmenden ist die Slush ein zentraler internationaler Kontaktpunkt für die Start-up-Szene in Europa und bietet Start-ups eine großartige Gelegenheit, auf internationaler Ebene Beziehungen zu potenziellen Investoren, Geschäftspartnern und Kunden aufzubauen oder zu vertiefen.
Start-ups erhalten intensives Coaching als Vorbereitung für ihren Slush-Besuch
Diese Möglichkeit bietet das StartHub Hessen im Auftrag des Hessischen Wirtschaftsministeriums auch hessischen Start-ups. Im Vorfeld erhalten die Gründerteams ein intensives Coaching zu Themen wie Pitches, Zeit- und Messeplanung oder zur Kontaktanbahnung mit potenziellen Partnern. Das Ziel: Alle Hessen-Start-ups sollen optimal vorbereitet in die finnische Hauptstadt reisen, dort bei potenziellen Partnern auf dem weitläufigen Slush-Gelände oder den vielen Side-Events in ganz Helsinki bleibenden Eindruck hinterlassen und für sich einen maximalen Nutzen aus ihrer Teilnahme ziehen. Damit das so gut wie möglich funktioniert, ist das StartHub Hessen auch in Helsinki vor Ort präsent – ebenso wie Coach Stefan Rötzel vom Science Park Kassel, der gemeinsam mit dem StartHub-Team die Vorbereitungsworkshops durchführt.
Auftakt mit Kickoff-Workshop in den Räumen der Hessen Trade & Invest in Wiesbaden
Den Start in die Vorbereitung markierte ein Kickoff-Workshop in Wiesbaden, in den Räumen des hessischen Wirtschaftsförderers Hessen Trade & Invest, zu dem auch das StartHub Hessen gehört. In einer Ansprache hob Rolf Krämer, Referatsleiter Start-ups, Kultur- und Kreativwirtschaft im Hessischen Wirtschaftsministerium, die Chancen und Möglichkeiten hervor, die sich den hessischen Start-ups im Rahmen der Slush bieten. Zugleich nutzten die Start-ups die Gelegenheit, sich den übrigen Gründerteams und den Vertreterinnen und Vertretern des Wirtschaftsministeriums sowie aus unterschiedlichen Bereichen der Hessen Trade & Invest, darunter Technologieland Hessen, Enterprise Europe Network und Kultur- und Kreativwirtschaft, vorzustellen.

Die folgenden Start-ups sind Teil der Hessen-Delegation für die Slush 2026:
- Aufmaster (Frankfurt): Entwicklung eines Geräts zur Kabelmessung und -dokumentation im Elektrohandwerk
- autonomIQ (Darmstadt): Softwarelösung für die automatisierte und intelligente Arbeitsvorbereitung in der zerspanenden Fertigung
- Blue Ice Labs (Wiesbaden): Entwicklung von Hardware zur präzisen Temperaturregelung für die Lichtmikroskopie
- Green Banana Group (Frankfurt): Neutrale Orchestrierungsplattform und Schnittstelle für passende Rechnungskauf- und Ratenzahlungsanbieter
- Neondelight (Wiesbaden): Produktionsplattform für die automatisierte On-Demand-Fertigung individualisierter Konsumgüter, insbesondere LED-Neonschilder
- Nuvotis (ehemals Modulux3D) (Frankfurt): 3D-Bioprinting-Plattform, die humanes Gewebe – Haut, Darm, Leber und Tumorgewebe – als physiologisch relevante Alternative zu Tierversuchen anfertigt
- Pilotarc (Kassel): Entwicklung einer vollständig geschlossenen Desktop-Plasmaschneidmaschine für industriellen Metallschnitt
- Quonduit (Darmstadt): Zentrale, herstellerunabhängige Softwareplattform, die als „Single Point of Truth“ die gesamte Kryptografie verwaltet
- SensRskin (Rüsselsheim): Entwicklung modularer, selbstklebender, intelligenter Oberflächen-Sensorik, etwa für Industrieroboter und technische Anlagen
- XS.ONE (Mörfelden-Walldorf): KI-Lösung für Predictive Analytics direkt in der eigenen SAP-Umgebung
- Zenaris (Darmstadt): TV-basiertes Assistenzsystem für Pflege und Betreuung
Weitere Partner des hessischen Start-up-Ökosystems sind in Helsinki vor Ort
Neben der vom StartHub Hessen betreuten und gecoachten Delegation werden auch weitere Partner aus dem hessischen Start-up-Ökosystem nach Helsinki reisen. Darunter die hessische Start-up-Factory Futury, hessian.AI, die hessische Anlaufstelle für Start-ups mit Fokus auf Themen rund um Künstliche Intelligenz, die Beteiligungs-Managementgesellschaft Hessen, die im Auftrag des Landes Beteiligungskapital für hessische Start-ups zur Verfügung stellt, und der Science Park Kassel als Anlaufstelle für Start-ups aus Kassel und Umgebung. Auch Vertreter von hessian.AI und des Science Parks nutzten beim Slush-Kickoff die Gelegenheit zum Austausch und Netzwerken mit den Start-ups der Hessen-Delegation. Die Grundlage für die Vorbereitung ist damit gelegt, die ersten Kontakte sind geknüpft, bevor es nach weiteren Online-Sessions vom 17. bis zum 19. November gemeinsam nach Helsinki geht.
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