Preisträger des Wiesbadener StartAward 2026 ausgezeichnet
Der Gründungspreis der Stadt Wiesbaden hat erfolgreiche Start-ups aus der Landeshauptstadt prämiert. Drei der Final-Start-ups erhielten zudem bereits das push!-Stipendium des Landes Hessen.
© Stadt Wiesbaden
Bei der Verleihung des StartAward 2026 hat die Stadt Wiesbaden gleich mehrere Start-ups aus der Landeshauptstadt für ihre kreativen und innovativen Geschäftsmodelle ausgezeichnet. Die prämierten Start-ups sind dabei in ganz unterschiedlichen Branchen aktiv - und wurden teilweise auch bereits vom Land Hessen gefördert.
Drei ausgezeichnete Start-ups bereits durch das hessische push!-Stipendium unterstützt
Der Sieg in der Hauptkategorie "Gründung aus Wiesbaden" ging an die Blue Ice Labs GmbH, die hochpräzise Temperatursteuerungssysteme für die Mikroskopie entwickelt. Auf Rang zwei folgt die Eve & Olive GmbH, die sich auf nachhaltige Babykleidung aus Lyocell und ein kreislauforientiertes Geschäftsmodell spezialisiert hat. Den dritten Platz sicherte sich die Routime GmbH, die mit einer interaktiven Kinderwanduhr Familien dabei unterstützt, Alltagsroutinen spielerisch zu gestalten. Alle drei Start-ups wurden zwischen 2023 und 2026 jeweils durch das Start-up-Stipendium push! des hessischen Wirtschaftsministeriums gefördert. Dieses unterstützt junge Start-ups aus Hessen mit nachhaltigen und innovativen Geschäftsmodellen mit einem einmaligen Zuschuss von bis zu 40.000 Euro.
Außergewöhnliche Gründungsprojekte aus Hochschulen prämiert
In der Kategorie "Ready to go - Gründung aus der Hochschule" holte das Gründungsprojekt RespiVita den ersten Platz mit einer digitalen Gesundheitsanwendung, die Menschen mit Long Covid im Alltag unterstützt. Platz zwei belegte das Projekt Bridge, das eine digitale Lösung zur Begleitung von Menschen nach einer Suchttherapie entwickelt. Auf Rang 3 wählte die Jury Open Microelectronics Lab, das mit offenen und modularen Laborsystemen den Zugang zur Mikroelektronik und zur Entwicklung von Chip-Prototypen erleichtern will. Der Sonderpreis "Female Founders" wiederum ging an Katharina Schenk, Mitgründerin und Geschäftsführerin der LA LE LU - Freudenberger Kindertagesstätte Natur + Kunst gGmbH für die Entwicklung eines außergewöhnlichen pädagogischen Konzepts.
Insgesamt rund 100 Bewerbungen für den StartAward 2026 der Stadt Wiesbaden
Der Gründungspreis StartAward wird von der Stadt Wiesbaden alle zwei Jahre vergeben. Nach Angaben der Stadt gingen für die diesjährige Wettbewerbsrunde insgesamt rund 100 Bewerbungen ein. 18 Teams erreichten das Halbfinale, sechs davon durften ihre Geschäftsidee anschließend im Finale vorstellen. Über alle Wettbewerbskategorien hinweg wurden Preisgelder von mehr als 30.000 Euro vergeben. Die vollständige Pressemitteilung zur Verleitung des StartAward 2026 kann hier abgerufen werden. Weitere Informationen zum push!-Stipendium gibt es auf der Webseite des Förderprogramms.
Ebenfalls in Wiesbaden ansässig ist das Bildungs- und KI-Start-up Studki. Dieses hat zuletzt die Gründung eines Joint Venture und den Einstieg eines neuen Investors bekanntgegeben. Ausführliche Informationen hierzu gibt es in unserem Beitrag zum Thema.
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