Wiesbadener Start-up Studki gründet Joint Venture mit emesa
Das Bildungs-Start-up Studki startet eine enge Kooperation mit der auf Analyse von Lernmotivation spezialisierten emesa GmbH. Zudem gibt Studki den Einstieg eines Investors bekannt.
© Studki UG
Das Wiesbadener Bildungs- und KI-Start-up Studki hat die Gründung eines Joint Venture mit der ebenfalls in Wiesbaden ansässigen emesa GmbH bekanntgegeben. Beide wollen im Rahmen ihrer Partnerschaft künftig unter dem Namen emstudia auftreten. Darüber hinaus ist in Person von Matthias Helfrich ein neuer Investor bei Studki eingestiegen.
Lernplattform und Analyse von Lernmotivation greifen künftig ineinander
Studki, gegründet im Sommer 2026, betreibt eine KI-Lernplattform mit eigener KI-Technologie, die sich derzeit vorwiegend an Schülerinnen und Schüler ab der 5. Klasse richtet. Mit Hilfe der Studki-Plattform sollen die Nutzerinnen und Nutzer durch Rückfragen, verständliche Erklärungen und passgenaue Übungen beim Erarbeiten des Lösungsweges unterstützt werden anstatt lediglich KI-gestützte Zusammenfassungen ihres Lernstoffs zu erhalten. Studkis neuer Joint Venture-Partner emesa hat die sogenannte MotivStrukturAnalyse entwickelt, die anhand von 18 Grundmotiven erkennbar macht, was Jugendlichen ab 14 Jahren Energie und Motivation gibt - Erkenntnisse, die als Grundlage für die Berufs- und Studienorientierung genutzt werden.
Studki und emesa wollen personalisierte Lernerfahrung ermöglichen
Im Rahmen des neuen Joint Ventures wollen die beiden Partner nun ihre Kompetenzen bündeln. So sollen Jugendliche Erkenntnisse ihres Motivprofils freiwillig für die Lernbegleitung freigeben können. Auf diese Weise, so Studki und emesa, sollen die Lernwege der Schülerinnen und Schüler noch passgenauer personalisiert werden können. "Wir entwickeln eine KI, die nicht nur erkennt, wo ein Kind fachlich gerade hängt, sondern künftig auch versteht, was es antreibt", sagt Studki-Geschäftsführer Sky Böhme. "Mit der emesa gewinnen wir einen Partner und regionale Bündnisse, die Studki in die Fläche bringen. Unser Ziel bleibt dabei immer dasselbe: eigenständiges Lernen fördern."
Weniger Schul- und Ausbildungsabbrüche, mehr Lernerfolg und Chancengerechtigkeit
Zu den Zielen, die sich das neue Joint Venture mit der Bündelung seiner Produkte setzt, gehören weniger Abbrüche an Schulen, aber auch anschließend in Studium und Ausbildung, eine verbesserte Lernleistung und bessere Chancengerechtigkeit beim Lernen. Neu bei Studki an Bord ist der ebenfalls in Wiesbaden ansässige Investor Matthias Helfrich. Wie das Start-up in einer Mitteilung erklärt, führt das neue Joint Venture darüber hinaus bereits Gespräche mit weiteren strategischen und langfristigen Investoren, um die nächste Wachstumsphase umsetzen zu können.
Die vollständige Pressemitteilung zum neuen Joint Venture ist hier abrufbar. Einen ausführlichen Hintergrundbericht zur Entstehung und Arbeit des Wiesbadener Start-ups Studki ist außerdem in unserem aktuellen Beitrag der Reihe "Start-up Spotlight" zu lesen. Weitere Informationen zu Studki gibt es auch auf der Webseite des Start-ups.
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