StartHub-Lunchbreak liefert hilfreiche PR-Tipps für Start-ups
Wie schaffen es Start-ups, dass ihre Themen und Geschichten medial aufgegriffen werden? Ein Journalist und eine PR-Expertin hatten im digitalen Info-Event des StartHub Hessen Hinweise und Best Practices dabei.
© StartHub Hessen
Hinter vielen hessischen Start-ups stecken spannende Geschichten. Doch wie schaffen es Gründerteams, dass diese Geschichten tatsächlich erzählt werden, in Internet oder Zeitung, Fernsehen oder Radio? Genau diese Frage stand im Zentrum des jüngsten Lunchbreaks, dem digitalen Info-Austausch des StartHub Hessen. 34 Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren der Einladung zum Lunchbreak mit PR-Fokus gefolgt.
Wie mache ich Journalisten neugierig auf mein Start-up?
Wie mache ich Journalisten neugierig auf mein Start-up und meine Gründungsgeschichte? Antworten darauf bot der Vortrag von Christian Matz, Titelchef des Wiesbadener Kurier und stellvertretender Chefredakteur des Tageszeitungsverlags VRM (Verlagsgruppe Rhein-Main). Matz erklärte zunächst den Aufbau der VRM mit einem Verbreitungsgebiet, das in Hessen von Darmstadt, den Odenwald und Wiesbaden bis hinauf ins mittelhessische Wetzlar reicht und dessen Struktur mit vielen Zeitungsverlagen vergleichbar ist.
Passende Ansprechpartner sitzen nicht nur in der Wirtschaftsredaktion
Eine interessante Erkenntnis: Für viele, insbesondere junge Start-ups sitzen die richtigen journalistischen Ansprechpartner häufig eher in den Lokalredaktionen vor Ort als in der zentralen Wirtschaftsredaktion. Zudem stellte Matz dar, welche Themen bei Lesern und Nutzern der VRM-Publikationen auf besonders großes Interesse stoßen – und damit für Journalisten besonders relevant sind. Nicht zuletzt hatte der Experte zahlreiche nützliche Tipps für das Gestalten von Pressemitteilungen und die Kontaktaufnahme mit den Redaktionen parat, die Start-ups dabei helfen, ihre Themen öffentlichkeitswirksam zu platzieren.
Wie das Start-up Revoltech zum Gegenstand von Berichterstattung wurde
Wie man als Start-up erfolgreich Öffentlichkeitsarbeit betreibt, berichtete im Anschluss Morgan-Lee Wagner, verantwortlich für Communications, Partnerships & PR bei Revoltech. Anhand von Praxisbeispielen verdeutlichte Wagner, wie und mit welchen Themen das Darmstädter Start-up zum Gegenstand regionaler und überregionaler Berichterstattung wurde.
Wichtig: Themen einfach und niedrigschwellig in die Redaktionen tragen
Wagners Tipps: Produkt und Geschäftsmodell möglichst einfach und niedrigschwellig erklären, nicht zu viel (Fach-)Wissen voraussetzen, beispielsweise bei Branchenpreisen, bei denen ein Start-up zwar erfolgreich abschneiden kann, die außerhalb von Fachkreisen aber eher unbekannt sind. Erfolgversprechender sind prominente Namen, etwa bei Kooperationen mit bekannten Personen oder Unternehmen, oder spannende Porträts über Gründerinnen und Gründer, die mit ihrem Start-up etwas bewegen möchten. Zudem sollte es immer einen relevanten Anlass für eine Pressemitteilung oder eine Kontaktaufnahme mit Journalisten geben.
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